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Waikabubak und Umgebung

20 km westlich von Waibakul liegt Waikabubak, 400 Meter hoch auf einer Hochebene, mit angenehmem Klima. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die traditionellen Dörfer rund um die Stadt und zu den Sehenswürdigkeiten in Zentral- und West Sumba.

Das Stadtzentrum ist winzig und besteht nur aus wenigen längs- und Querstraßen. Zum Abend hin werden Wasserbüffel und Pferde durch die Stadt getrieben und an der zentralen Kreuzung wird Fußball gespielt. Die 2 solarbetriebenen Verkehrsampeln verabschieden sich bald nach Sonnenuntergang.

Die Stadt hat auch ein Touristen Büro. Die Mitarbeiter sind gut informiert über das, was in der Stadt und in der unmittelbaren Umgebung passiert. Es liegt in der Verlängerung der Jalan Veteran in der Nähe des Hotel Artha.
Quasi auf jedem bewaldeten Hügel im Stadtgebiet und drum herum befinden sich traditionelle Dörfer. Um sie zu erkunden braucht man keinen Guide.

Direkt im Stadtgebiet sind:
- Kampung Tambelar liegt in Sichtweite des Fußballplatzes
- Kampung Bodo Ede, Tarung und Waitabar liegen westlich der Jalan Ahmad Yani
- Ein Dorf liegt östlich der Jalan Ahmad Yani hinter einer schmalen Einfahrt
- Ein Dorf liegt nördlich der Jalan Veteran in Sichtweite vom Hotel Artha
- Vier Dörfer liegen südwestlich vom Busbahnhof, zwischen den Reisfeldern

Siebzehn Dörfer liegen östlich der Jalan Gajah Mada und südlich der Straße nach Waingapu. Dazu gehören die Kampung Elu, Praiijing, Gollu, Bondomarotto, Prairami und Primkateti. Alle sind zu Fuß erreichbar, das weiteste ist 4 km von der Stadt entfernt.

Etwas weiter weg, bis zu 12 Km nördlich der Stadt und nicht so oft besucht, liegen viele andere Dörfer. Darunter die Kampung Ratuwanu, Tambera und Gelukoko.

Eine Wanderung zu traditionellen Dörfern östlich von Waikabubak lässt sich mit einem anschließenden Abstieg zum Flussdelta von Wanokaka kombinieren. Dazu beginnt man östlich der Jalan Gajah Mada, wandert dann von Dorf zu Dorf in Richtung Osten. Nach etwa 3 km (Luftlinie) kommt man an eine Nebenstraße, die sich nach Süden langsam herab schlängelt und nach 10 km an der Straße Wanokaka Waikabubak endet. Zurück nimmt man dann ein Bemo. Alternativ ist auch ein Rundweg mit Ausblick auf Wanokaka und zurück nach Waikabubak möglich. Alternativ kann man auch bis zum Wasserfall Lai Popu (siehe unten) wandern und sich dann dort abholen lassen.

Eine weitere Wanderung führt in Richtung Lamboya. Sie beginnt im Ortsteil Weekarou, im Süden von Waikabubak an den Regierungsgebäuden vorbei. Von dort aus geht es immer nur geradeaus, zunächst auf am Rande der Hochebene entlang und dann immer Bergab. Auf dem Weg hat man tolle Ausblicke auf die Reisterrassen am Hang. Einige traditionelle Dörfer liegen auf dem Weg und zum Ende kommt man zum traditionellen Dorf Sodan (Sodana). Dann muss man noch einmal 100 Meter hoch und von Kabukarudi aus nimmt man sich ein Bemo zurück. Insgesamt sind das 17 Km.

Westlich von Waikabubak bieten sich 2 Wanderungen an: Mit dem Bemo 10 km bis zum Schild Waikelo Sawah. Dort befindet sich in Richtung Süden ein kleinerer Wasserfall und im weiteren Verlauf der Straße ein toller Ausblick auf die bewässerten Reisfelder der Hochebene.

Oder mit dem Bemo 13 km bis zum Schild Loko Winne. Richtung Süden kommt man zu interessanten Gräberfeldern. Auf den Hügeln um die Gräber herum befinden sich weitere traditionelle Dörfer. Besonders sehenswert und ursprünglich ist das Marapu Dorf Weelewo (Weeleo).

Man muss jeweils hin und zurückgehen oder man kombiniert die beiden Ziele, in dem man südlich der Hauptstraße von einem Ziel zum anderen geht. Verlaufen kann man sich kaum. Die Gegend ist dicht besiedelt.